Kohlenhydrate einfach erklärt
Shownotes
In dieser Folge begleitet Barbara Müller die 42-jährige Hanna, die auf ihrem Bauernhof hausgemachte Eiernudeln produziert. Ihre Nudeln sind ein Genuss – aber für den Blutzucker eine echte Herausforderung. Barbara erklärt, warum al dente kochen, Hartweizengrieß und Vollkornmehle den Zucker stabilisieren können und wie schnelle und langsame Kohlenhydrate im Körper wirken.
- Schnelle vs. langsame Kohlenhydrate und wie sie den Blutzucker beeinflussen
- Ballaststoffe als natürliche Zuckerbremse
- Wie Hanna ihre Nudelrezepte verbessern kann
- Warum al dente Nudeln den Blutzucker langsamer steigen lassen
- Hafer und Beta-Glucan als Unterstützung für Blutzucker und Cholesterin
- Ein praktischer 3-Tage-Haferplan für stabile Werte Fazit: Mit kleinen Veränderungen beim Kochen und einer bewussten Auswahl an Kohlenhydraten kann der Blutzucker deutlich ruhiger bleiben – ohne dass der Genuss verloren geht.
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00:00:00: Barbara Müller: „Wer seine Nudeln al dente liebt, hat schon den halben Blutzucker im Griff.“
00:00:10: Barbara Müller: Hallo, ihr Lieben! Ich bin Barbara Müller, Diabetesberaterin DDG – mit Herz, Humor und einer Leidenschaft für gutes Essen, bei dem der Zucker nicht Achterbahn fährt. Heute erzähle ich euch die Geschichte von Hanna.
00:00:28: Barbara Müller: Hanna ist 42, lebt auf einem Bauernhof, arbeitet im Hofladen, stellt selbst Nudeln her und verkauft Eier, Marmelade – und ihre legendären hausgemachten Eiernudeln! Ihre Kunden lieben sie, aber Hannas Blutzucker sieht das etwas anders.
00:01:49: Barbara Müller: Unser Thema heute: schnelle und langsame Kohlenhydrate. Ich sag zu Hanna: „Dein Körper ist wie dein Hof. Die schnellen Kohlenhydrate sind die aufgedrehten Hühner – laut und schnell. Die langsamen Kohlenhydrate sind die gemütlichen Kühe – ruhig und zuverlässig.“
00:02:11: Barbara Müller: Ballaststoffe – die heimlichen Zuckerbremsen. „Hanna, die Ballaststoffe sind deine Zuckerpolizei. Sie bremsen die wilden Hühner und machen lange satt.“ Hanna lacht: „Dann brauch ich wohl mehr Polizei auf meinem Teller!“
00:03:33: Barbara Müller: Hannas selbstgemachte Nudeln. „Frau Müller, meine Nudeln sind doch gesund!“ – „Ja, fürs Herz, aber nicht für deinen Blutzucker!“ Eiernudeln aus Weißmehl lassen den Zucker hochschießen.
00:04:15: Barbara Müller: Ich erkläre ihr: „Probier Hartweizengrieß – der macht Nudeln bissfest und lässt den Zucker langsamer steigen. Oder misch Vollkornmehl dazu. Und koch sie al dente – zu weich gekocht ist wie Turbo-Huhn im Blut!“
00:04:47: Barbara Müller: Hafer – der Held auf dem Feld. „Hafer ist wie ein zuverlässiger Traktor. Das Beta-Glucan wirkt wie eine kleine Bürste – senkt Cholesterin, stabilisiert den Blutzucker und bremst die Zuckeraufnahme sanft.“
00:05:38: Barbara Müller: Hanna grinst: „Also Hafer ist mein innerer Feldarbeiter?“ Ich lächle: „Ganz genau – einer, der Überstunden macht!“
00:06:07: Barbara Müller: Hannas Hafer-Tage. Ich gebe ihr einen kleinen Plan mit: Haferfrühstück mit Apfel und Zimt, mittags herzhafte Haferflocken in Gemüsebrühe, abends Haferflocken mit Frischkäse und Tomate.
00:06:27: Barbara Müller: Hanna lacht: „Dann fress ich ja wie mein Pferd!“ Ich: „Ja – aber dein Pferd hat meist die bessere Figur!“
00:06:45: Barbara Müller: So, meine Lieben, das war’s wieder mit „Diabetes einfach erklärt“. Ich hoffe, ihr hattet Spaß auf Hannas Bauernhof und wisst jetzt, welche Kühe, Hühner und Haferflocken euren Zucker glücklich machen.
00:06:56: Barbara Müller: Bleibt fröhlich, bleibt dran – der Zucker liebt’s gemütlich. Gönnt ihm mal ’ne Weidepause!
00:07:40: Barbara Müller: Bis zur nächsten Folge – eure Barbara Müller.
00:07:50: Barbara Müller: (Schluss)
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