Sünden auf dem Weihnachtsmarkt

Shownotes

In dieser Folge erfährst du:

  • Warum Winzerglühwein die etwas bessere Wahl ist – aber kein Freibrief
  • Wie Alkohol den Blutzucker beeinflusst
  • Warum Eiweiß (z. B. Steak) besser sättigt als Bratwurst
  • Die Frage: Stollen oder Lebkuchen?
  • Wie man mit Humor und Köpfchen den Weihnachtsmarkt überlebt

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00:00:00: Barbara Müller: „Wer clever genießt, braucht keine Reue – nur ein gutes Steak und den Mut, nein zu sagen.“ – Barbara Müller

00:00:07: Barbara Müller: Hallo ihr Lieben, ich bin Barbara Müller, Diabetesberaterin DDG – mit Herz, und einem guten Gespür für Glühweinduft, Zuckerfallen und menschliche Geschichten. Heute nehme ich euch mit auf den Weihnachtsmarkt – zu Sabine, einer meiner Patientinnen, die dieses Jahr alles richtig machen will. Denn sie hat ein Ziel: Den Weihnachtsmarkt genießen – aber ohne Reue!

00:00:38: Barbara Müller: Die Geschichte: Sabine auf dem Weihnachtsmarkt. Sabine ist 52 Jahre alt, Krankenschwester, mit einem großen Herz und einem noch größeren Appetit auf Weihnachtsstimmung. Jedes Jahr sagt sie: „Barbara, diesmal bleib ich standhaft!“ Und jedes Jahr landet sie dann doch zwischen Glühwein, Bratwurst und gebrannten Mandeln.

00:01:07: Barbara Müller: Aber dieses Jahr soll alles anders werden. Sie hat sich fest vorgenommen: kein Zuckerrausch, keine Kalorienfalle – nur Genuss mit Köpfchen. Also zieht sie los – Schal um, Mütze auf, Tasche mit Blutzuckermessgerät in der Jacke. Und schon beim ersten Glühweinstand riecht es herrlich nach Zimt, Orange und Karamell.

00:01:35: Barbara Müller: Und da steht auch schon jemand, den sie kennt: Detlef, der Leiter der örtlichen Diabetiker-Selbsthilfegruppe. Der schlaue Diabetikerfuchs! Wie er meint.

00:01:49: Barbara Müller: Detlef und der Winzerglühwein. Detlef hebt sein Glas und ruft: „Na, Sabine! Ich trink Winzerglühwein – der ist viel besser für den Zucker!“ Sabine lacht: „Na dann Prost, Detlef. Ich nehm auch einen – aber nur einen!“

00:02:10: Barbara Müller: Und tatsächlich: Der Winzerglühwein ist zwar kein Diätgetränk, aber durch die natürliche Herstellung hat er etwas weniger Zucker. Sabine weiß: Alkohol hemmt die Zuckerfreisetzung aus der Leber – der Zucker steigt erst und fällt später. Also lieber in Maßen – und dazu was Herzhaftes essen!

00:02:34: Barbara Müller: Steak statt Bratwurst – Sabines cleverer Schachzug. Während Detlef sich die zweite Runde einschenken lässt, zieht Sabine weiter zum Grillstand. Und anstatt der fetten Bratwurst nimmt sie ein schönes gegrilltes Rindersteak – mit Brötchen und Senf!

00:02:56: Barbara Müller: „Barbara“, erzählt sie später, „das Steak war super! Und ich hab mich danach nicht gefühlt wie ein Rollbraten!“ Ein Steak hat Eiweiß, hält lange satt und stabilisiert den Blutzucker.

00:03:16: Barbara Müller: Sabine schlendert weiter – der Glühwein wärmt, das Steak liegt gut im Magen – und dann passiert’s: Sie bleibt vor dem großen Lebkuchenstand stehen. Zimt, Honig, Mandeln … und sie seufzt: „Barbara, das ist unfair. Ich ess kaum was Süßes, und dann lachen mich die Lebkuchenmänner so frech an!“

00:03:42: Barbara Müller: Und natürlich taucht Detlef wieder auf. Mit Winzerglühwein in der Hand. „Sabine, nimm lieber einen Stollen, der ist gesünder!“ Sabine sagt: „Der Detlef hat manchmal Antworten – aber keine Ahnung!“

00:04:00: Barbara Müller: Lebkuchen, Stollen oder Marzipan – was darf's sein? Ich erklär’s ihr so: Lebkuchen – viel Honig, Nüsse, Zucker. Elisenlebkuchen haben viele Nüsse – der Blutzucker steigt langsamer. Tipp: Kleine Stücke, langsam essen, lieber dunkle Schokolade als Zuckerguss.

00:04:26: Barbara Müller: Stollen – lecker, aber heftig. Butter, Zucker, Rosinen – über 400 kcal pro Scheibe. Quarkstollen oder Dinkelstollen sind etwas leichter, aber immer noch mächtig. Sabine testete Marzipanstollen: „Schmeckt göttlich – aber mein Zucker schoss wie eine Rakete!“

00:04:50: Barbara Müller: Also: lieber dünne Scheiben, den Rest einfrieren oder teilen. „Nicht das Verbot macht den Unterschied, sondern die Menge und das Timing!“

00:05:06: Barbara Müller: Am Ende kauft Sabine einen kleinen Elisenlebkuchen, teilt ihn mit Detlef – und sagt: „Barbara, ich hab das erste Mal Weihnachten überlebt, ohne Reue und ohne Zucker-Schock! Ich hab gelernt: Teilen ist das neue Schlemmen.“

00:05:32: Barbara Müller: Barbaras Fazit: Manchmal braucht es keinen Verzicht, sondern nur Wissen und eine Prise Selbstbeherrschung. Genießt euer Leben, euer Essen – und euren Winzerglühwein, aber in Maßen!

00:05:52: Barbara Müller: Ich sag tschüss – bleibt leicht im Herzen und fröhlich im Bauch, eure Barbara Müller – mit Herz, Humor und einem Spritzer Zimt im Blut.

00:08:00: Barbara Müller: (Schluss)

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